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Unsere Jagdgebrauchshunde

Jagdgebrauchshunde sind speziell für ihren Einsatz gezüchtete, um- fassend ausgebildete, geprüfte Rassehunde.
Sie können in Folge ihrer rassespezifischen Eigenschaften im Wesentlichen in die nachfolgenden sechs Kategorien eingeteilt werden:
 

Apportierhunde
Erdhunde
jagende Hunde
Schweißhunde
Stöberhunde
Vorstehhunde
 

Weitere Detail-Informationen zu unseren Jagdgebrauchshunderassen finden Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdschutzverbandes unter jagdnetz.de
Zum Jagdhundewesen in Niedersachsen können Sie sich darüber hinaus in einer neuen Broschüre der LJN umfassend informieren.
Die Führung von Jagdgebrauchshunden ist eine vom Gesetzgeber geforderte, unverzichtbare Voraussetzung zur Gewährleistung einer tierschutzkonformen, waidgerechten Jagdausübung.
Die Notwendigkeit zur Haltung von entsprechend ausgebildeten und geprüften Jagdgebrauchshunde ergibt sich u.a. aus dem Niedersächsischen Jagdgesetz (NJagdG).

Gesetzliche Grundlagen

Im NJagdG werden unter § 4 folgende Regelungen getroffen:


(1) Den Jagdausübungsberechtigten muss ein für den Jagdbezirk brauch- barer Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung stehen.

(2) Bei jeder Such-, Drück- oder Treibjagd sowie jeder Jagd auf Federwild muss ein hierfür brauchbarer, geprüfter Jagdhund mitgeführt werden.

(3) Bei der Nachsuche ist ein hierfür brauchbarer, geprüfter Jagdhund einzu- setzen.
Wild, das offensichtlich schwer krank ist und sofort zur Strecke gebracht werden kann, darf ohne Hund verfolgt werden.

(4) Außerhalb befriedeter Bezirke ist Jagdhundeausbildung einschließlich der Prüfung Jagdausübung. Dabei ist das Arbeiten auf der Wildspur in der Zeit vom 1. April bis 15. Juli nur an der Leine zulässig, soweit nicht Junghunde bis zum 15. April ausgebildet und geprüft werden.


In den Ausführungsbestimmungen zum NJagdG heißt es dazu ergänzend:

 

4.1 Für die bei der Jagdausübung zur Wahrung des Tierschutzes und aus Gründen der Weidgerechtigkeit in der jeweils erforderlichen Anzahl zu führenden Jagdhunde muss ein Brauchbarkeitsnachweis vorliegen.
Diesen erfüllen alle Jagdhunde, die eine Prüfung bestanden haben, die min- destens den Anforderungen der von der obersten Jagdbehörde genehmigten Richtlinie der anerkannten Landesjägerschaft über die jeweilige jagdliche Brauchbarkeit von Jagdhunden entspricht.
Die Prüfung der Wasserarbeit hinter der lebenden Ente ist danach nur für die Jagdhunde nachzuweisen, die in einem Jagdbezirk zur Jagd auf Wasserfeder- wild zur Verfügung stehen müssen.
Die Durchführung von  Brauchbarkeitsprüfungen nach dieser Richtlinie erfolgt durch die anerkannte Landesjägerschaft.

4.2 Jagdhunde, die das Fach „Stöbern” in einer Prüfung des Jagdgebrauchs- hundeverbands e.V., der anerkannten Landesjägerschaft oder der Landes- forstverwaltung (bis einschließlich 2004) jeweils nach der zu Nummer 4.1 erlassenen Richtlinie bestanden haben, sind für die Stöberjagd brauchbar.

4.3 Beim Einsatz von Spezialhunden (auf Schweiß geprüfte Hunde, Baujagd- hunde wie z.B. Teckel) beschränkt sich die Anerkennung der jagdlichen Brauchbarkeit auf bestandene Prüfungen in deren Spezialfächern.
Nummer 4.2 gilt entsprechend.


Schließlich regelt das NJagdG unter § 41 (1) 3. in diesem Zusammenhang:


Ordnungswidrig handelt, wer entgegen § 4  Abs. 1  keinen für den Jagdbezirk brauchbaren Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung hat.
Gemäß NJagdG, § 41 (2) können Ordungswidrigkeiten mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Hundeausbildung

Einen Jagdhund auszubilden heißt, ihn unter Berücksichtigung seiner Ver- haltensbiologie gezielt an seine künftigen Aufgaben heranzuführen.
Jagdhundeausbilder müssen über bestimmte persönliche Eigenschaften ver- fügen und Hilfsmittel zur Hundeausbildung zweckgerichtet einsetzen können.
Sie müssen Kenntnisse von der Verhaltensbiologie von Hunden haben, müssen Zeit haben und sollten beherrscht, geduldig, konsequent und tierlieb sein.
Von den im Bereich unserer Jägerschaft angesiedelten, örtlichen Jagdge- brauchshund- und Zuchtvereinen werden jährlich Lehrgänge für Hunde- führerinnen und Hundeführer angeboten.
Lesen Sie dazu weitere Einzelheiten auf der Homepage des JGV Stade e.V.

Prüfungen

Die Prüfung von Jagdgebrauchshunden erfolgt im Regelfall auf Grundlage der Bestimmungen der Verbandszuchtprüfungsordnung (VZPO) und der Prüfungs- ordnung für Verbandsgebrauchsprüfungen (VGPO) und für Verbandsprüfung- en nach dem Schuss (VPSO) des Jagdgebrauchshundeverbandes (JGHV) oder nach den vergleichbaren Prüfungsordnungen anderer, anerkannter Spezial- zuchtvereinen.
Die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) hat darüber hinaus die Richtlinien über den Nachweis der Brauchbarkeit von Jagdhunden in Niedersachsen(Brauchbarkeitsrichtlinien) erlassen.
Im Sinne des Gesetzes gelten Jagdhunde erst dann als jagdlich brauchbar, wenn sie
 

- eine Herbstzuchtprüfung (HZP) nach den Regularien des JGHV  i.V.m. einer
  Prüfung der Zusatzfächer (ZusF) zur HZP nach den Richtlinien der LJN
  o d e r
- eine Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) nach den Richtlinien des JGHV
  o d e r
- eine Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS) nach den Richtlinien des
  JGHV  o d e r
- eine Brauchbarkeitsprüfung (BrP) nach den diesbezüglichen Richtlinien der
  LJN  o d e r
- eine damit vergleichbare, anerkannte Prüfung anderer Spezialzuchtvereine

erfolgreich absolviert haben und dieses nachgewiesen werden kann.

Weitere Einzelheiten in diesem Zusammenhang hat der JGV Stade e.V. für Sie auf seiner Hompage unter der Rubrik "Prüfungen" zusammengestellt.

Ihre Fragen dazu beantwortet Ihnen gerne unser Kreishundeobmann.


Niemals möchte ich es wagen,
ohne guten Hund zu jagen.
So er fehlt, wo's immer sei,
wird die Jagd zur Luderei.
 

Jagdhund
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Kreishundeobmann

  Gerd Bohmbach

Tel.: 04161-88130

Wichtige Rufnummern

- Zum Tierärztlichen Notdienst im Landkreis Stade

- Zur Liste der anerkannten Schweißhundführer

- Hund entlaufen oder zugelaufen? TASSO hilft! 

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Ausbildung

Von den Jagdgebrauchshund- und Zuchtvereinen im LK Stade werden alljährlich Welpenschulen, Hundeführerlehrgänge für Anfänger und Fortgeschrittene, Kurse zur Inübunghaltung erfahrener Hunde (-führer) und Prüfungen nach den Vor- gaben des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) sowie von der Jägerschaft  separat Prüfungen nach den Richtlinien der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) vorbereitet und durch geführt.
Wissenswertes rund um das Jagdgebrauchshundewesen sowie regionale und überregionale Lehrgangs-/ Prüfungstermine können Sie auf den Homepages der Vereine nachlesen.
Berichte über die in Verantwortlichkeit der Jägerschaft Stade durchgeführten Brauchbarkeitsprüfung finden Sie hier.

 

 

Örtliche Prüfungs- u. Zuchtvereine



Jagdgebrauchshundverein Stade e.V.
Der Ausbildungs- u. Prüfungsverein unserer Jägerschaft.

1. Vorsitzender
Gerd Bohmbach
Heimbrucher Straße 104
21614 Buxtehude
Tel. 04161 - 88130

Erfahren Sie mehr über den Verein unter

www.jgv-stade.de


Verein Deutsch-Langhaar, Gruppe Nord e. V.

1. Vorsitzender
Walter Söhl
Dorfstr. 26a
21769 Lamstedt
Tel.: 04773/1413

Erfahren Sie mehr über den Verein unter

www.dl-gruppe-nord.de

Deutscher Retriever Club (DRC),
Bezirksgruppe Stade - Nordheide e.V.

1. Vorsitzende
Michael Schomaker
Königsmarkweg 1a
21635 Jork
Tel.: 04162-6205

Erfahren Sie mehr über den Verein unter
www.drc-stade-nordheide.de

Teckelclub Nordheide e.V.

1. Vorsitzende
Albert Jonas
Grashofweg 2 a
21698 Harsefeld
Tel.: 04164-3150

Erfahren Sie mehr über den Verein unter
www.teckelclub-nordheide.de


Weitere Links
zu Organisationen des
Jagdgebrauchshundewesens hat der JGV Stade hier für Sie zusammengestellt.

JGH_07
JGH_06
JGH_08
JGH_09
JGH_10
Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)

Zweck des Gesetzes ist es, Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ord- nung vorzubeugen und abzuwehren, die mit dem Halten und Führen von Hunden verbunden sind.
Das Gesetz ist seit dem 01. Juli 2013 vollständig in Kraft getreten.
Detaillierte Informationen zum NHundG können Sie sich hier erarbeiten.

Und hier geht’s zum Hunderegister Niedersachsen.

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Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit (01. April bis 15. Juli) = Leinenzwang in Niedersachsen

Die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeiten
und der daraus resultierende “Leinenzwang” ergibt sich aus dem § 33 des Niedersächsischen Waldgesetzes (NWaldG).
Im Niedersächsischen Jagdgesetz (NJagdG) werden unter dem § 4 Einzelheiten der Jagdhundeausbildung in dieser Zeitspanne geregelt.

(LA: 170717)

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