Unsere Jagdhunde
Vor etlichen Jahren musste ein Revierinhaber also ein Jagdausübungs- berechtigter Jäger dem Landkreis gegenüber nachweisen, dass er über einen brauchbaren Hund verfügt! Das bedeutete, er musste per Ahnentafel und Prüfungsurkunde die Brauchbarkeit seines oder eines für ihn nutzbaren Hundes nachweisen !
Das ist heute anders!
Das NJagdGesetz beschreibt sehr deutlich in § 4 wie ein Jagdausübungs- berechtigter sich in Sachen “bauchbarer Hund“ zu verhalten hat:
§ 4 Jagdhunde
(1) Den Jagdausübungsberechtigten muss ein für den Jagdbezirk brauchbarer Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung stehen. (2) Bei jeder Such-, Drück- oder Treibjagd sowie jeder Jagd auf Federwild muss ein hierfür brauchbarer, geprüfter Jagdhund mitgeführt werden. (3) Bei der Nachsuche ist ein hierfür brauchbarer, geprüfter Jagdhund einzusetzen. Wild, das offensichtlich schwer krank ist und sofort zur Strecke gebracht werden kann, darf ohne Hund verfolgt werden. (4) Außerhalb befriedeter Bezirke ist Jagdhundeausbildung einschließlich der Prüfung Jagdausübung. Dabei ist das Arbeiten auf der Wildspur in der Zeit vom 1. April bis 15. Juli nur an der Leine zulässig, soweit nicht Junghunde bis zum 15. April ausgebildet und geprüft werden.
Eine umfangreiche Beschreibung des Jagdhundewesens innerhalb der Landesjägerschaft Niedersachsen kann hier heruntergeladen werden (.pdf 8 MB).
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