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Jagd Wild Natur
Jägerschaft Stade
Version 2.1
27. Juni 2009
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newsroom
Hier veröffentlicht die Jägerschaft des Landkreises Stade e.V. regelmäßig Informationen für die Presse und andere Medien.
Bei Übernahme unserer Meldungen informieren Sie bitte unseren Pressesprecher oder unseren 1. Vorsitzenden Peter Heinsohn.
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Pressemitteilung Jägerschaft Stade e.V. vom 1.12.2011
Stader Jägerschaft zieht nach 20 Jahren positive Bilanz der Aktion „Lernort Natur“ / 2010 wurden 18 Aktionen mit 1.377 Kindern durchgeführt
Die Jägerschaft Stade nimmt das 20jährige Bestehen der Aktion „Lernort Natur“ zum Anlass, diese Aktivitäten für naturinteressierte Erwachsene, Jugendliche und vor allem Kinder im Landkreis künftig noch intensiver auszubauen. Peter Heinsohn, Vorsitzender der Jägerschaft Stade zieht eine positive Bilanz der Aktionen des letzten Jahres: In 2010 haben “7 der 11 Hegeringe des Kreises Stade 18 Aktionen durchgeführt und dabei 1.377 Kindern mit einem Zeitaufwand von 591 Stunden betreut. Diese Initiative als eine ehrenamtliche Aktivität unserer Jägerschaft haben wir 2011 im gleichen Umfang wie im Vorjahr und werden wir 2012 für alle unserer Hegeringe im Kreisgebiet fortführen und ausbauen.“ Zur Betreuung und Koordination wurde der Erweiterte Vorstand der Jägerschaft Stade e.V. um einen Obmann für „Lernort Natur“ ergänzt.
Dr. Hans Peter Schneider aus Stade steht seit Mitte des Jahres für diese interessante Aufgabe zur Verfügung.
Im Kreis Stade gehen die ersten Anfänge von "Lernort Natur" 1988 auf den Hegering Kutenholz zurück, wo diese vom jetzigen Ehrenkreisjägermeister Hermann Vollmers und dem damaligen Schulleiter der Grundschule Fredenbeck Dieter Holstein gestartet wurden. Auf dem Bundesjägertag 1991 in Stade wurde die Initiative „Lernort Natur“ auf eine bundesweite Basis gestellt. Schon im folgenden Jahr richtete der Hegering Ohrensen im Mai 1992 mit seinem damaligen Hegeringleiter und heutigem Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen Helmut Dammann-Tamke die erste Folgeveranstaltung im Kreis mit großer Resonanz aus. 2001 wurden die Eheleute Helmut und Birgit Dammann-Tamke mit dem Preis für Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Jagdschutzverbandes ausgezeichnet. Eine aus diesem Preisgeld errichtete Stiftung speist heute den “Wald-Wild-Erlebnispfad“ mit ihren Erträgen.
Mit „Lernort Natur“ ,so der neue Obmann der Jägerschaft Stade Dr. Schneider, wollen die Jägern Kindern und Jugendlichen die Zusammenhänge in der Natur begreifbar machen und altersgerechte Kenntnisse über die freilebenden Tiere und wildwachsenden Pflanzen der engeren Heimat vermitteln: „So kann der Entfremdung unserer Kinder von der Natur und ihrer Nutzung entgegenwirkt werden. Kinder lernen zum Beispiel, dass das Reh nicht das Kind vom Hirsch ist, und wie das Blatt, die Rinde und die Früchte von Buche und Eiche aussehen. Sie können die Zusammenhänge in der Natur unter Anleitung eines Jägers selbständig entdecken. Auch Eltern und Lehrer nehmen neue Eindrücke mit nach Hause und sind oft erstaunt, wie viel Entspannung schon wenige Stunden in der Natur bringen. Wir wollen nicht belehren sondern auch auf das Interessen der Teilnehmer eingehen. Und – Spaß soll das Ganze sowohl den Teilnehmern wie auch den Jägern machen.“
Die Bilanz der vielen im Lernort Natur engagierten Jäger ist außerordentlich ermutigend: Die Nachfrage durch Schulen ist zum Teil größer als die zur Verfügung stehenden ehrenamtlichen Kapazitäten. Der Obmann will den Erfahrungsaustausch aller Hegeringe des Kreises verbessern. Die angesammelten Erfahrungen aus den Aktionen „Lernort Natur“ sollen allen Hegeringen zugänglich gemacht werden. Ein anspruchsvolles Ziel ist, dass 2012 alle 11 Hegeringe des Kreises ihre eigenen, den ehrenamtlichen Möglichkeiten auch angepassten Aktionen vor Ort entwickeln und durchführen. Denkbar wäre z.B. auch ein gemeinsamer Pool für Tierpräparate, die für die einzelnen Aktionen im Kreis zur Verfügung stehen sollten.“
Großen Wert legt die Jägerschaft Stade darauf, den Teilnehmern das Prinzip einer nachhaltigen Nutzung zu vermitteln. Das funktioniert am Beispiel der Jagd ebenso gut wie am Beispiel des modernen Waldbaus. In beiden Fällen wird nur so viel aus der Natur entnommen, wie dauerhaft nachwächst. Durch ihre fundierte Ausbildung und die Kenntnisse von lokaler Fauna und Flora sind Jäger prädestiniert für einen lebensnahen Biologieunterricht vor Ort, auch unter freiem Himmel.
Download: --> Foto Dr. Schneider
Download: --> Logo Kernort Natur
Für Rückfragen:
Peter Heinsohn Vorsitzender Jägerschaft Stade e.V. Tel.: 04163-7508 Mobil: 0171-7813773 E-mail: Heinsohn.Peter@t-online.de
Kurt Otto Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jägerschaft Stade e.V. Mobil: 0172 / 42 71 000 E-mail: otto.kurt_fr@guj.de
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Pressemitteilung Jägerschaft Stade e.V. vom 21.10.2011 (kor.)
Stader Jägerschaft informiert über die
Hubertus-Messen-Gottesdienste 2011
in Apensen am 4. 11. und in Steinkirchen am 6. 11. , ausgerichtet von der Stader S-Horn-Bläsergruppe
21. Oktober 2011 – Am Freitag, den 4.11.2011, findet in der Kirche Apensen um
19.00 Uhr eine traditionelle Hubertusmesse der Bläsergruppe Estetal statt.
Am Sonntag, den 6.11.2011, folgt die Hubertusmesse in der Kirche Steinkirchen um 18.00 Uhr, hier unter zusätzlicher Begleitung durch das Bläsercorps Altes Land vor der Kirche.
Die Hubertusmesse erfreut sich bei der Bevölkerung auch dann großer Beliebtheit, wenn sie weniger mit der eigentlichen Jagdausübung zu tun hat. Sie ist kein Jagdhornkonzert, sondern ein Gottesdienst als eine instrumental erklingende Messe. Sie wird historisch zur Erinnerung an den Heiligen Hubertus von Lüttich um den 3. November, dem Hubertustag, gehalten.
Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein leidenschaftlich ausschweifender Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Später erkannte Hubertus in allen Wesen Geschöpfe göttlichen Ursprungs und hat sich deshalb hegend und pflegend für sie verwandt. Diese Grundhaltung der "Achtung von dem Geschöpf" ging als Waidgerechtigkeit in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein.
Holger Grote, Bläserobmann der Kreisjägerschaft Stade: „Die Jagdhornbläsergruppen sind für die Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft von großer Bedeutung. Sie tragen auch dazu bei, das Jagdverständnis in der Öffentlichkeit zu vermitteln. Deshalb hat die Hubertusmesse für uns eine große Bedeutung. Die Jägerschaft Stade unterhält seit Jahren sechs aktive Jagdhornbläsergruppen im Alten Land, Hagen, Himmelpforten-Oldendorf, Hollenbeck, Ohrensen und Kehdingen. Daneben gibt es die Stader Parforce-Hornbläser und eine Parforce-Horn-Gruppe der Hagener Jagdhornbläser. In diesen Bläsergruppen sind im Durchschnitt 110 Bläserinnen und Bläser aktiv.“
Für Rückfragen:
Peter Heinsohn Vorsitzender Jägerschaft Stade e.V. Tel.: 04163-7508 Mobil: 0171-7813773 E-mail: Heinsohn.Peter@t-online.de
Kurt Otto Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jägerschaft Stade e.V. Mobil: 0172 / 42 71 000 E-mail: otto.kurt_fr@guj.de
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Pressemitteilung Jägerschaft Stade e.V. vom 25. August 2011
“80 Prozent der Bevölkerung sind von der Notwendigkeit
der Jagd überzeugt.“
Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Marktforschung und Kommunikation, im Auftrag des Deutschen Jagdschutzverbandes / Stader Jägerschaft macht auf aktuelle Image-Studie aufmerksam
25. August 2011 – Schlechtes Image der Jäger? Von wegen: Rund 80 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Jagd notwendig ist, um Wildbestände zu regulieren sowie Wildschäden in Wald und Feld vorzubeugen. Die Fütterung von Wild in Notzeiten befürworten 85 Prozent der Deutschen. Dass Jäger die Natur lieben, denken sogar fast 90 Prozent der Bundesbürger. Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut für Marktforschung und Kommunikation, Bremer und Partner GmbH (IFA) im Auftrag des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV), Bonn, auf die jetzt die Stader Jägerschaft hinweist. Deren Vorsitzender Peter Heinsohn betont angesicht dieser Studienergebnisse: „Unsere bisherige Einschätzung vor Ort wird einmal mehr bestätigt: Die Deutschen meinen in der großen Mehrheit: Die Jagd ist wichtig.“
Das Institut befragte in einer repräsentativen Umfrage über 1.000 Teilnehmer ab 15 Jahren aus allen Alters- und Gesellschaftsgruppen. Eine deutliche Mehrheit erkennt das Engagement der Jäger für Wildtiere und Umwelt an: 70 Prozent (plus 4 Prozentpunkte gegenüber 2008) finden die Aussage “Jäger investieren viel Zeit in den Naturschutz” als zutreffend und 69 Prozent (plus 5 Prozentpunkte) meinen, dass Jäger vielen selten gewordenen Arten helfen. Immerhin die Hälfte der Deutschen gab bei der Umfrage an, Kontakt mit Jägern gehabt zu haben – was in diesen Gruppen durchweg zu noch besseren Noten führte.
Die Aussage, dass Jäger aus Lust am Töten auf die Jagd gehen, findet übrigens kaum Zustimmung: 87 Prozent der Deutschen waren anderer Meinung. Vor knapp 10 Jahren lag die Quote bei 77 Prozent. Seit 1999 ist der Prozentsatz der Deutschen deutlich gestiegen, die Jagd und Jäger in den Medien bewusst wahrnehmen – von 9 auf jetzt 27 Prozent.
--> Zum Download der Studienergebnisse
Für Rückfragen:
Peter Heinsohn Vorsitzender Jägerschaft Stade e.V. Tel.: 04163-7508 Mobil: 0171-7813773 E-mail: Heinsohn.Peter@t-online.de
Kurt Otto Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jägerschaft Stade e.V. Mobil: 0172 / 42 71 000 E-mail: otto.kurt_fr@guj.de
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Pressemitteilung Jägerschaft Stade e.V. vom 18. August 2011
Streunende Hauskatzen sind Hauptgefahr für Jungvögel
Stader Jägerschaft macht auf neue amerikanische Studie aufmerksam und appelliert an die Katzenbesitzer
Anlässlich der Ferienzeit macht die Jägerschaft Stade e.V. auf eine aktuelle Studie aufmerksam, die den Einfluss von streunenden Katzen auf die Vogelwelt untersucht hat. Forscher der Towson Universität im US-Staat Maryland haben jetzt herausgefunden, dass 80 Prozent der gerade flügge gewordenen Singvögel von Räubern auf vier Pfoten gefressen werden, in knapp der Hälfte der Fälle waren Hauskatzen die Täter.
Für Katzenbesitzer bedeutet das, so Peter Heinsohn, Vorsitzender der Jägerschaft Stade, jetzt besonders auf ihren Liebling zu achten, dann werden viele Vögel flügge: "Katzenbesitzer sollten jederzeit Verantwortung zeigen für ihr Haustier, es füttern, versorgen und eben nicht in der Ferienzeit vor die Tür setzen." Tierschutzverbände schätzen zudem, dass es in Deutschland neben den "Ferienstreunern" über zwei Millionen Katzen gibt, die gänzlich verwildert sind. Allein diese erbeuten nach DJV-Hochrechnungen jährlich etwa sechs Millionen Singvögel in Deutschland.
"Tierliebe gilt für Haustiere und Wildtiere gleichermaßen", so Peter Heinsohn Katzenbesitzer seien deshalb besonders gefordert. Damit Katzen zuschlagen, muss nicht unbedingt zu wenig Futter vorhanden sein. Der Jagd- und Spieltrieb der Tiere reichen aus, um selbst im gut genährten Zustand kleinen Vögeln nachzustellen.
Für Rückfragen:
Peter Heinsohn Vorsitzender Jägerschaft Stade e.V. Tel.: 04163-7508 Mobil: 0171-7813773 E-mail: Heinsohn.Peter@t-online.de
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Pressemitteilung Jägerschaft Stade e.V. vom 11. August 2011
Geocaching in Feld und Wald ist voll im Freizeittrend
Stader Jägerschaft bittet die Geocatcher um Rücksichtnahme bei ihrer modernen Schatzsuche auf die Belange von Wild, Hege und Jagd
Geocaching ist voll im Freizeittrend und lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Dahinter steckt folgendes: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen oder Flaschen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch. Und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Und es gibt wiederum andere, die anhand dieser Koordinaten und ihres GPS-Gerät zunehmend auch in Feld und Flur unterwegs sind, um diese Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch “geloggt“ und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt - für den nächsten, der an dieser Suche seine Freude hat. – So weit, so gut.
Peter Heinsohn, Vorsitzender der Jägerschaft Stade zu den Konflikten, die sich zwischen dem Geocaching und Wild, Hege und Jagd abzeichnen: „Nichts gegen den Spaß an dieser neuen Form des Unterwegsseins in der Natur, sowie der Freude an der Suche und der Knobelei. Und ebenso nichts gegen den Austausch mit anderen Geocachern, über die Logbucheinträge, über die einschlägigen Websites oder Foren. Allerdings müssen wir seitens der Jägerschaft Stade die wachsende Community der Geocatcher um mehr Verständnis bitten, und das Betreten der Reviere fernab der öffentlichen Wege und auch bis spät in die Dunkelheit zu unterlassen.“
Heinsohn weist aus diesem Grunde darauf hin, dass nach § 19a des Bundesjagd-gesetzes ausdrücklich verboten ist, „Wild, insbesondere soweit es in seinem Bestand gefährdet oder bedroht ist, unbefugt an seinen Zuflucht-, Nist-, Brut- oder Wohnstätten durch Aufsuchen, Fotografieren, Filmen oder ähnliche Handlungen zu stören.“
Für Rückfragen:
Peter Heinsohn Vorsitzender Jägerschaft Stade e.V. Tel.: 04163-7508 Mobil: 0171-7813773 E-mail: Heinsohn.Peter@t-online.de
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