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Jagd Wild Natur

Jägerschaft Stade

Version 2.1

27. Juni 2009

Hegering Ohrensen

 

Hegeringleiterin: Birgit Dammann-Tamke  Tel.: 04164 / 811655

 

Stellv. Hegeringleiter: Herbert Schmetjen  Tel.: 04149 / 8432

 

Schießobmann:Jürgen Buss
 

Hegeringsgröße: 7.285 Hektar


Mitglieder: 128
 

Reviere: Insgesamt 15 Reviere (inkl. Eigenjagden) zugehörend zu den Ortschaften Apse, Bargstedt, Brest, Deinste, Ohrensen, Reith und Wedel.

 

Termine 2012

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Lebensraum für …


Naturräumlich befindet sich das Gebiet des Hegerings Ohrensen auf der Stader Geest im Nordwestdeutschem Tiefland. Eine trockene, sandige Landschaft, die stark landwirtschaftlich geprägt ist. In den Niederungen der Schwinge und Aue befinden sich ehemals ausgedehnte Hoch- und Niedermoore. Der Hegering ist gleichermaßen reich an Grünland- wie an Ackernutzung, nur wenige Wälder durchziehen das Gebiet.

Die Wälder sind gekennzeichnet durch die Nachkriegszeiten mit Übernutzung und anschließender Wiederaufforstung der Flächen mit Nadelbaumarten wie Kiefer, Fichte und Douglasie. Aufgrund der heutigen Waldbaukonzepte finden zunehmend Laubbaumarten wie die Eiche oder Buche wieder einen Platz in den Wäldern.
 

In dieser flachen, manchmal kargen Landschaft ist das Niederwild Zuhause.
Ob Hase, Reh, Fasan, Rebhuhn oder Dachs – sie alle finden hier ideale Lebensbedingungen. Aufmerksame Besucher der Reviere könnten sogar den Eisvogel oder den Uhu sichten.

Aber nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt liegt den Jägern des Hegerings Ohrensen am Herzen. Sie engagieren sich auch im Bereich der Natur- und Umweltbildung, sind Teilnehmer in einem Gemeinschaftsprojekt des Landkreises, der Polizei und der Straßenmeisterei zur Verhinderung von Wildunfällen und tauschen ihre Erfahrungen gerne auf einem monatlichen Klönabend aus. Ganz besonders stolz sind die Hegeringmitglieder darauf, dass der derzeitige Präsident der Landesjägerschaft Helmut Dammann-Tamke in Ohrensen beheimatet ist. Ebenfalls in Ohrensen befindet sich der Schießstand der Kreisjägerschaft. Der dazugehörige Schafsstall wird auch gerne für gesellige Runden oder Sitzungen genutzt. 
 


Wald-Wild-Erlebnispfad in Deinste

 
Was unterscheidet einen Hirsch von einem Reh? Warum muss der Jäger Füchse jagen? Wie orientieren sich die Tiere im Wald? Oder wie sieht der „Fußabdruck“ des Fasans aus? 
Auf dem Wald-Wild-Erlebnispfad erhalten große und kleine Besucher des Schrankenwaldes in Deinste Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Der Pfad wurde vom Hegering Ohrensen und dem Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e.V. ins Leben gerufen. Dank vieler Sponsoren und großzügigen Privatspenden gelang es den Organisatoren, einen Lehrpfad der besonderen Art zu konzipieren. Bei Anmeldung begleiten die motivierten Jäger des Hegeringes angemeldete Gruppen auf spannenden Pirschgängen entlang der vielen Stationen. An zwei Tagen im Jahr reisen dann alle Viertklässler aus den Grundschulen der Umgebung und Teilnehmer der Stader Lebenshilfe zum Spektakel des „Lernort Natur“ nach Deinste.


2001 wurden die Eheleute Helmut und Birgit Dammann-Tamke mit dem Preis für Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Jagdschutzverbandes ausgezeichnet.

 

Eine aus dem Preisgeld errichtete Stiftung speist heute den Wald-Wild-Erlebnispfad mit ihren Erträgen. 

20 Jahre Lernort Natur im Hegering Ohrensen


Im Jahr 1991 wurde auf dem damaligen Bundesjägertag in Stade die Initiative „ Lernort Natur“ins Leben gerufen. Schon im folgenden Jahr richtete der Hegering Ohrensen in der Jägerschaft Stade mit seinem damaligen Hegeringleiter und heutigem Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen Helmut Dammann-Tamke die erste Veranstaltung aus.

 

Damals waren noch etliche Besprechungen notwendig, um das Konzept in allen Einzelheiten zu besprechen und durchzuspielen. Es wurden Gespräche mit den beiden Grundschulen in Harsefeld und Bargstedt geführt, denn die 4. Klassen dieser beiden Schulen sollte die Zielgruppe sein. Der Bus-Transfer der Schüler musste organisiert werden und die Schulzeiten bzw. Unterrichtszeiten sollten auch im Soll bleiben. Dazu war es notwendig, die „Unterrichtszeit“ an den einzelnen Stationen festzulegen, damit der Rücktransfer auch zeitlich klappte.

 

Im Mai 1992 war es dann soweit – die erste Lernort-Natur- Veranstaltung des Hegering Ohrensen fand statt. Rund 230 Kinder mit entsprechenden Lehrkräften wurden über den Pfad mit insgesamt 9 Stationen geführt.
An den unterschiedlichen Stationen wurden den Schülern und auch den Lehrern Zusammenhänge der Natur erläutert und es wurden natürlich auch jagdliche Belange angesprochen. Anhand von etlichen Präparaten hatten alle die Möglichkeit, z.B. den Unterschied zwischen einem Hasen und einem Kaninchen zusehen. Auf vielen Schautafeln wurden die Wildarten mit ihren spezifischen Eigenarten erklärt und kurz vor Ende durften sich die Kinder an einem Jagdhorn versuchen, um diesem Töne zu entlocken. Am Ende der Veranstaltung waren alle Teilnehmer begeistert, und im Nachhinein gab es auch Anrufe der Eltern, die sich für diese gelungene Veranstaltung bedankten.

 

Kurze Zeit später bekam der Hegering eine Anfrage der Lebenshilfe Stade, ob eine solcher Tag auch für die geistig und körperlich behinderten Kinder machbar wäre. Und im Jahr darauf, wie auch in den ganzen Folgejahren wurde die Stader Lebenshilfe mit ca. 130 Kinder und den entsprechenden Betreuern über den Lernort-Natur-Pfad geführt.
Dazu kamen etliche Veranstaltungen mit Kindergartengruppen, Kindergeburtstagen und auch Anfragen von Gruppen, die über die Medien vom Lernort Natur gehört hatten. Diese wurden dann von unseren „ Urgestein“
Rudi Großebner geführt, der es hervorragend verstand, alle Teilnehmer in seinen Bann zu ziehen.

 

Im Laufe der Jahre wurde auch ein Wald-Wild-Erlebnispfad fest eingerichtet. Die Idee dazu wurde anlässlich einer Hochzeit geboren, statt Geschenke wurde der finanzielle Grundstock für diese tolle Einrichtung gelegt.
Viele Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft wurden gefunden und es gab auch Mittel aus der Bingo-Umweltlotterie. Es wurden Schautafeln erstellt, Silhouetten der heimischen Tierwelt stehen in der Nähe der Wege und der Weg ist für jedermann zugänglich und selbsterklärend.

 

Auch jetzt im Mai 2011 haben wieder ca. 220 Kinder und deren Lehrer, sowie eine Woche später die Kinder und Jugendlichen sowie deren Betreuer der Lebenshilfe Stade den Unterricht in den Wald verlegt, und dabei gelernt, dass das Reh nicht das Kind vom Hirsch ist, und wie das Blatt, die Rinde und die Früchte von Buche und Eiche aussehen.
 

Wenn man jetzt nach 20 Jahren mal überschlägt, wie viele Teilnehmer am Lernort Natur des Hegering Ohrensen bisher teilgenommen haben, so kommen wir auf eine Teilnehmerzahl von rund 17.000 Kindern und auch Erwachsenen. Vorausgesetzt, dass alle Teilnehmer auch vor Ort geblieben sind, könnte man feststellen, dass die 10-29 jährigen aus Harsefeld und Bargstedt alle auf dem Lernort Natur gewesen sind.
 

In den nächsten Jahren erwarten wir auch Kinder aus Harsefeld oder Bargstedt, deren Eltern wir schon als Teilnehmer begrüßen durften, und die dann ganz aufgeregt von den Erfahrungen der Eltern berichten.
 

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Birgit Dammann-Tamke

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Herbert Schmetjen

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Entdecken, wer im Wald lebt

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Umweltbildung fängt früh an

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Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck

Helmut Dammann-Tamke

Wilhelm Holsten

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Lernort Natur - seit 20 Jahren erfolgreich !

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...Rudi in seinem Element

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